Garten- / Parkanlage

Naturlandhof Osterwind

Osterwind 1, 84076 Pfeffenhausen

Biobetrieb mit kleinem Bauernhofmuseum

  • historischer Hofuhr
  • Hofkapelle
  • Heilkräuter- und Skulpturengarten
  • historischem Schauhopfengarten
  • Kunstgalerie

Humularium 1920:
Der Hallertauer Hopfenwinkel in traditionellem Bockgerüst gebaut, welches in der Zeit von 1900 bis 1950 in der Gegend üblich war, zeigt wie der Hopfen im größten Hopfenanbaugebiet der Welt vor 100 Jahren angebaut wurde. Der Schauhopfengarten gegenüber der Kapelle ist ganzjährig frei zugänglich. Informationstafeln informieren über die Kulturgeschichte des Hopfens, eine Sitzgruppe unter duftenden Hopfenreben, welche im August und Anfang September die Landschaft durchziehen, lädt Wanderer zu einer Rast ein.
Der Naturlandhof Osterwind ist seit 1987 Biobetrieb mit Milchkuh- und Mastschweinehaltung, Getreideanbau, Forstwirtschaft, Bioenergiegewinnung, kleiner Imkerei und Geflügelhaltung. Der Einödhof, der auf eine 700-jährige Geschichte zurückblickt liegt zwischen den grünen Hügeln der Hallertau am Quellgebiet der kleinen Laaber. Ein dichtes Rad- und Wanderwegenetz umarmt den Ort und führt durch Wälder, Hopfengärten und Wiesen in die benachbarten Orte Pfeffenhausen, Schmatzhausen und Rottenburg a. d. Laaber, wo rustikale Wirtshäuser und Biergärten zu einer Rast einladen.

Einige Besonderheiten der alten Hofstelle sind für Besucher interessant und können nach Anmeldung besichtigt werden:

Das Osterwinder Bauernhofmuseum:
Das Gutshaus aus dem Jahre 1870, in dem sich das kleine Bauernhofmuseum befindet ist ein typisches, niederbayerisches Gutshaus. Vor der Gred beeindruckt die Rosenblüte jedes Jahr aufs Neue. Ausstellugsstücke im Museum sind die Arbeitsgeräte, Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände, die allesamt auf dem Hof vor ca. 100 Jahren in Gebrauch waren: Pferdeschlitten, Dreschflegel, Hopfenmetzen, Küchengeschirr, ein besonders kunstvoll geschnitztes Kruzifix polnischer Zwangsarbeiter, die Selch, Butterfässer und Pflüge und Eggen ebenso wie Jugendstil- Poesiealben.
Für kleine Gruppen bietet sich in der rustikal gestalteten Bauernstube nach dem Museumsbesuch eine Brotzeit mit hofeigenen Produkten an.

Historische Hofuhr:
Auf dem Kuhstall steht eine der letzten noch verbliebenen mechanisch betriebenen Turmuhren in Niederbayern mit einem Uhrwerk von 1858.

Hofkapelle zum Kreuze Christi:
Die kleine Kapelle steht etwas außerhalb auf der höchstgelegenen Stelle des Hofes an einem alten Römerweg, der 80 nach Christus als Straße von Moosburg nach Regensburg gebaut wurde. An den Wochenenden im Sommer oder nach Anfrage wird die Kapelle für einen Besuch geöffnet. Sehenswert sind die Fresken im Neojugendstil.

Hofladen:
Frisch gemolkene Milch von artgerecht gehaltenen Milchkühen, welche auf großflächigen Weiden um den Hof herum grasend die Besucher an das Voralpenland erinnern, ist täglich ab 17 Uhr 30 in der Milchkammer zu bekommen. Außerdem stehen hofeigener Imkerhonig, Eier von alten Hühnerrassen, Gänseeier, Hopfenprodukte, Postkarten, saisonale Früchte, wie Walnüsse zum Verkauf. Der Hofladen in der Fletz des historischen Bauernhauses ist auf Selbstbedienung konzipiert und von Montag bis Samstag geöffnet

Der Garten Machaon:
Der Hallertauer Heilkräutergarten auf dem Gelände des Austragshauses bietet Interessierten alles Wissenswerte über heimische Heil-, Arznei-, Räucher- und Gewürzpflanzen, über deren Wirkung, Mystik und ihre Rolle im niederbayerischen Brauchtum. Eine Allee von Skulpturen säumt den Weg, Ein Orgelton summender Bienenstöcke, der Duft von Lavendel und Rosen und ein einzigartiger Panoramablick über die Holledauer Hügel machen einen Besuch im Garten Machaon zu einem Erlebnis. Kräuterexpertin Silvia Mießlinger führt gerne auch hinaus aus dem Garten in die botanischen Schatzkästlein im angrenzenden Wald- und Naturschutzgebiet.

Künstlerhof:
Der Naturlandhof Osterwind ist neben der Alltagsbühne des Hallertauer Landlebens mit Hahnenschrei und Heuduft Ausstellungsort diverser Kunstobjekte. Stallwände sind mit Wandmalereien geschmückt. Marterl und Bildstöcke, Sprüche an Hauswänden, verwunschene Gärten und Skulpturen machen den Hof zu einem idyllischen Kleinod, auf dem die Handschrift eines beheimateten Künstlers nicht zu übersehen ist.

Freier Eintritt.

Besichtigungen und Führungen kostenfrei auf Anfrage.

Kontakt

Familie Mießlinger
Osterwind 1
84076 Pfeffenhausen

Telefon 08782 - 1073
michi.miesslinger@web.de